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Klassische Orthopädie für Erwachsene und Kinder

Orthopädie umfaßt die Erkennung, Behandlung, Prävention und Rehabilitation angeborener und erworbener Formveränderungen und Funktionsstörungen, Erkrankungen und Verletzungen des Stütz- und Bewegungapparates.

Die Stütz- und Bewegungsorgane formen die menschliche Gestalt. Ihre Funktion bestimmt die Leistungsfähigkeit des Menschen im alltäglichen Leben. Form und Funktion bilden eine untrennbare Einheit.

Der Mensch in seiner Ganzheit steht daher auch bei allen Überlegungen in der orthopädischen Therapie im Mittelpunkt.
Ziel der orthopädischen Behandlung ist die möglichst weitgehende Wiederherstellung verloren gegangener oder gestörter Funktionen des Stütz- und Bewegungsapparates durch entsprechende nicht operative und operative Maßnahmen.

Leistungsspektrum:

  • Diagnostische Abklärung von Erkrankungen des gesamten Stütz- und Bewegungsapparates.
  • Gelenkspunktionen
  • Infusionstherapie bei hochakuten Schmerzzuständen
  • Medikamentöse Therapie bei akuten und chronischen Schmerzen
  • Injektion in Gelenke mit knorpelschützenden und entzündungshemmenden Substanzen(siehe Hyaluronsäure im Knorpelaufbau)
  • Wurzelinfiltrationen bei Bandscheibenvorfällen
  • Infiltration der Wirbelgelenke (=Facettengelenke), Schultergelenke, Kniegelenke, Sprunggelenke und der kleinen Gelenke der oberen und unteren Extremitäten.
  • Kinderorthopädische Untersuchungen(Wirbelsäulefehlstellungen – Skoliose, Fussfehlstellungen, Gangbild…)
  • Therapeutische Lokalanästhesie
  • Verordnung und Anpassung von orthopädischen Hilfsmittel: orthopädische Schuheinlagen, Schuhzurichtungen, Bandagen, Korsettversorgung bei Skoliosen und Orthesen.
  • Laboruntersuchungen/orthopädisch orientiert
  • Osteoporose Abklärung
  • Verbandstechniken

Kinderorthopädische Begutachtungen

  • Wirbelsäulenbegutachtungen
  • Wirbelsäulenfehlstellungen (Skoliosen)
  • Haltungschäden
  • Fußfehlstellungen
  • Ganganalysen
  • Einlagenversorgung

 

Osteopathie

Dr. Klemens Haider hat im Rahmen seiner Zusatzausbildung am Philadelphia College of Osteopatic Medicine sein Diplom der Osteopathischen Medizin erworben.

In der Osteopathie wird der Mensch als Einheit gesehen, deren optimale Funktion (= “Gesundheit“) vom harmonischen Zusammenspiel und der Mobilität aller Strukturen, Flüssigkeiten und Organsysteme des Körpers abhängt. Eine Störung dieser strukturell-funktionellen Einheit wird osteopathische Dysfunktion genannt. In jeder osteopathischen Therapie sollte die Patientin/der Patient als eine Einheit von Körper, Seele und Geist begriffen werden. Darum werden in der Osteopathie nie einzelne Beschwerden oder Krankheiten behandelt, sondern immer der Mensch in seiner Gesamtheit. Das Ziel einer osteopathischen Behandlung besteht darin, durch das Lösen der osteopathischen Dysfunktionen die Selbstheilungskräfte zur fördern, die zu einer Gesundung führen.

Ein Osteopath nutzt ausschließlich die feinfühlig geschulten Hände, um die Ursachen von Beschwerden aufzuspüren und zu behandeln. Die Grenzen der Osteopathie liegen dort, wo die Selbstheilungskräfte den Körper nicht mehr gesunden lassen.
Jede osteopathische Behandlung beginnt mit einem Gespräch (Anamnese). Dabei informiert sich der Osteopath genau über die Beschwerden des Patienten, die medizinische Vorgeschichte (Erkrankungen, Verletzungen, Operationen, Einnahme von Medikamenten, usw.) und über andere erfolgte medizinische Behandlungen. Schulmedizinische Befunde (z.B. Röntgen, MRT, Blutbefunde, usw.) ergänzen die osteopathische Anamnese und helfen ein genaueres Bild vom Zustand der Patientin/des Patienten zu bekommen.

Unter Berücksichtigung der Krankengeschichte erfolgt anschließend eine exakte manuelle klinische Untersuchung (z.B. mittels Bewegungstests, neurologischer Tests,…). Dabei wird versucht, die Beschwerden und ihre Ursachen im Körper zu lokalisieren. Erst dann entscheidet der Osteopath, ob er den Patienten angemessen therapieren kann. In der Behandlung selbst werden individuell ausgewählte und den osteopathischen Prinzipien angepasste manuelle, osteopathische Techniken angewendet, um die osteopathischen Dysfunktionen zu lösen. Dabei wird der Patient genau über jeden Schritt in der Therapie aufgeklärt und informiert. Am Ende einer osteopathischen Behandlung erfolgt ein abschließendes Gespräch über Verhaltensmaßnahmen und das weitere Prozedere.

Podologie – podologische Einlagenversorgung

Was ist der Unterschied zwischen Orthopädischen und Podologischen Einlagen?

Orthopädische Einlagen sind so gebaut, dass sie die knöcherne Fußstruktur unterstützen. Podologische Einlagen wirken vorrangig auf die Sehnen- und Muskelrezeptoren der Fuß- und Aufrichtemuskulatur. Sie wirken deshalb auf die Körperhaltung und können Beschwerden am Bewegungsapparat nachhaltig lindern.

Was ist Podologie?

Unser Körper verfügt über Muskelzüge, die vom Kopf bis zu unseren Füßen reichen. Diese Muskelstränge unterstützen die aufrechte Haltung und unsere Bewegungsabläufe. Der komplexe funktionelle Bewegungsablauf  unserer Füße hat unmittelbaren Einfluss auf die muskulären Zuglinien und damit auch auf unsere Körperhaltung. Durch angeborene oder erworbene pathologische Bewegungsmuster werden Wirbelsäule und Gelenke falsch belastet. Dadurch kann es zu einer Reihe von Störungen und Beschwerden kommen.

Die Podologie versucht, solche Beschwerden und Fehlstellungen und die daraus resultierende Schonhaltung auszugleichen und über die Rezeptoren (Sensoren) der Fußmuskulatur positiv zu beeinflussen. Durch die Impulse der podologischen Einlage wird die Wiederherstellung eines physiologisch funktionellen Bewegungsablaufes der Gelenke in die Wege geleitet.

Wie wirken podologische Einlagen?

Jede Einlage wird der individuellen Anatomie Ihres Fußes und des individuellen Bewegungsmusters angepasst und gefertigt. Dünne Keile in der Einlage wirken gezielt auf die Rezeptoren am Fuß ein. Dadurch werden entsprechende Reflexe ausgelöst, um eine funktionell physiologische Bewegung der Gelenke zu stimulieren. Die Körperhaltung verbessert sich. Das Ziel der podologischen Einlagen ist es, aktiv eine deutliche Verbesserung der Fußfehlstellungen und der damit verbundenen Beschwerden zu erreichen bzw. im Idealfall keine Einlagen mehr zu benötigen.

Bei welchen Beschwerden können die Einlagen verwendet werden?

  • Fußfehlstellungen (Knick-, Senk-, Spreiz-, Platt- und Hohlfüße)
  • Hallux Valgus
  • Fersensporn
  • Chronische Hornhautbildung
  • Skoliosen und Kyphosen (Wirbelsäulenfehlstellungen)
  • Beinlängendifferenz
  • Bandscheibenprobleme
  • Beckenschiefstand/Beckenverwringung
  • Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule
  • Gangunsicherheit
  • Knie- und Hüftfehlstellungen (Instabilität, Arthrosen, Schmerzen)
  • Schmerzen im Vorfuß
  • Schulter- und HWS-Verspannungen
  • Bewegungseinschränkungen und Schmerzen bzw. Verspannungen im gesamten Muskel- und Stützapparat

Wie oft sollen die Einlagen getragen werden?

Geben Sie Ihrem Körper Zeit, sich an die Einlagen zu gewöhnen. Die Eingewöhnungszeit ist individuell verschieden und hängt davon ab, wie oft die Einlagen getragen werden. Tragen sie die Einlagen in den ersten 2 Wochen nur so lange Sie es als angenehm empfinden, nach dieser Eingewöhnungszeit aber so oft wie möglich. Die podologische Behandlung kann nur dann erfolgreich sein, wenn Sie die Einlagen regelmäßig (möglichst täglich) tragen, also auch in Haus- und Sportschuhen.

Die Podologische Einlage passt fast in jeden Schuh!

Falls nach den ersten 2 Wochen die gewünschte Wirkung ausbleiben sollte oder gar Beschwerden auftreten, vereinbaren Sie bitte unbedingt einen Kontrolltermin, damit notwendige Änderungen vorgenommen werden können.

Wenn das Tragen der Einlagen Überlastungsreaktionen oder Beschwerden hervorruft, die Sie vorher nicht wahrgenommen haben, tragen Sie die Einlagen bitte nicht weiter. Wenden Sie sich so bald wie möglich an Ihren Arzt, Podotherapeuten oder Ihre Podotherapeutin.

Podologische Einlagen wirken nur dann optimal, wenn alle Gelenke frei beweglich sind. Gelenksblockaden sollten deshalb zusätzlich therapeutisch behandelt werden. Mit aktiver Fußgym­nastik können Sie den Therapieerfolg unterstützen.

Kontrolltermin

Bitte vereinbaren Sie, nachdem Sie die Einlagen ca. 3 Monate getragen, haben einen Kontrolltermin. Das Tragen bewirkt anatomische Veränderungen, deshalb sollten die Einlagen dem therapeutischen Fortschritt immer wieder neu angepasst werden.

Kosten:

Die Kosten für podologische Einlagen werden vom Großteil der Krankenkassen nicht bzw. nur zum Teil übernommen.

Manuelle Medizin – Chirotherapie

Die Chirotherapie, oder auch manuelle Medizin genannt, wurde Ende des 19. Jahrhunderts in den USA entwickelt und befasst sich mit der Wiederherstellung der Beweglichkeit von Gelenken, deren Funktion gestört ist. Bei dieser Therapiemethode lösen Ärzte und Therapeuten Blockierungen in den Gelenken durch gezielte Manipulationen und Mobilisationen, die auf Handgrifftechniken beruhen.

In erster Linie gehen Chiropraktiker davon aus, dass Blockaden in den Gelenken der Wirbelsäule Krankheitsauslöser sind, die beispielsweise Rücken- oder Kopfschmerzen, Störungen der Atemfunktion, Schulterbeschwerden, Tinnitus, Schwindelgefühle oder auch Sehstörungen verursachen.

Man unterscheidet zwei verschiedene Techniken der chirotherapeutischen Behandlung. Bei der “Mobilisation” wird durch sanfte Techniken das natürliche Gelenkspiel wiederhergestellt. Hierbei werden die Gelenke vorsichtig mobilisiert, sodass keine Schmerzen verursacht werden. Die “gezielte Manipulation” bewirkt durch eine Bewegung, dass die ausgerenkte Wirbelsäule wieder eingerenkt wird und damit die Blockade gelöst wird. Häufig nimmt der Patient dabei ein Knacken wahr und spürt eine sofortige Erleichterung in der zuvor schmerzhaften Wirbelsäulengegend. Oft bedarf es mehrerer Versuche, um die Entlastung zu bewirken.

Knorpelaufbau

Immer mehr Menschen leiden heutzutage an Arthrose, betroffen sind dabei hauptsächlich Knie, Hüft, Hand- oder Fußgelenke, sowie Gelenke an der Wirbelsäule. Fast alle Menschen sind im Laufe ihres Lebens mehr oder weniger stark davon betroffen.

Hauptursache für Gelenkschmerzen
Normalerweise produziert der Körper ausreichende Mengen an Gelenknährstoffen, um das Knorpelgewebe und die Gelenkschmiere zu regenerieren. Ab dem 40. Lebensjahr nimmt diese Fähigkeit des Körpers ab und das Regenerationsvermögen bei bereits geschädigten Gelenken vermindert sich. Durch angeborene Fehlstellungen von Gelenken, chronische Überlastung, einseitige Bewegung, Bewegungsmangel, körperliche Arbeit oder intensiven Sport kommt es zu Gelenkabnützungen (Arthrose) oder Gelenkentzündungen(Arthritis). Der Mangel an Gelenknährstoffen ist die Hauptursache für Gelenkschmerzen.

Hyaluronsäure
Ist eine natürliche und körpereigne substanz, Hauptbestand der Gelenkflüssigkeit und wirkt als Schmiermittel bei allen Gelenkbewegungen. Viele Facharzt-Praxen haben sich auf Hyaluronsäure-Therapie spezialisiert und damit ausgezeichnete Erfahrungen gesammelt. Um die Gelenksflüssigkeit zu verbessern, erhalten sie 3 – 5 Injektionen in wöchentlichen Abständen in das betroffene Gelenk injiziert. Die schmierende und stossdämpfende Eigenschaft der Hyaluronsäure lindert die Schmerzen und steigert die Bewegungsfreiheit. Die positive Wirkung der Hyaluronsäurebehandlung wurde durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt. Eine derartige Therapie kann regelmässig wiederholt.

Unterstützende Massnahmen
Sportliche Aktivitäten wie Walking, Wandern, Joggen, Aquafit, Wassergymnastik, Schwimmen, Skilanglauf und Gymnastik helfen Ihnen Ihre Beweglichkeit, Ausdauer, Widerstandsfähigkeit und Ihre Lebensqualität durch Bewegungsfreiheit zu erhalten.

Radiale Stoßwellentherapie

Ob Tennisellbogen, Schulterschmerz, Fersenschmerz oder Rückenschmerzen: Chronische Schmerzen kosten wertvolle Energie, beeinträchtigen die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, nehmen Lebensfreude, mindern die Lebensqualität – chronische Schmerzen bestimmen das tagtägliche Leben, im Beruflichen, wie im Privaten.

Die Ursache für chronische Schmerzen sind oft Entzündungen, Versteifungen, Verkalkungen oder Verspannungen an Muskel- und Sehnenansätzen. Jetzt gibt es die ambulante Therapie, die im Wortsinn bei den Ursachen ansetzt – ohne Injektion, ohne Medikamente, ohne Operation. Die Extrakorporale Stosswellentherapie (ESWT) Methode Swiss Dolorclast® wirkt bei Problemen des gesamten Bewegungsapparates – und wo andere Therapien möglicherweise bereits vergeblich angewandt wurden. Lassen sie Ihren Alltag – ja ihr Leben – nicht länger von Schmerzen bestimmen.

„Gehabte Schmerzen, die hab ich gern“ (Wilhelm Busch)

Behandlungsschwerpunkte:

  • Fersensporn – Fersenschmerz: Schmerzhafte, meist chronische Entzündungen an der Ferse.
  • Achillodynie: Schmerzhafte Reizung der Achillessehne.
  • Schulterschmerz mit oder ohne Kalkeinlagerung: Schmerzhafte Bewegungseinschränkung der Schulter.
  • Tennisellbogen: Schmerzhafte Sehnenansatzreizung an der Aussenseite des Ellbogens.
  • Golferellbogen: Schmerzhafte Sehnenansatzreizung an der Innenseite des Ellbogens.
  • Bursitis Trochanterica: Schmerzhafte Sehnenansatzentzündung an der Hüfte.
  • Patellaspitzensyndrom: Belastungsschmerz an der Kniescheibensehne
  • Tibiakantensyndrom: Belastungsschmerz an der Schienbeinkante
  • Sehnenansatzerkrankungen: Schmerzhafte Reizungen der Sehnenansätze durch Über- oder Fehlbelastung oder degenerative Prozesse.
  • Akkupunkturpunkte: Schmerztherapie durch Behandlung von Akkupunkturpunkten.
  • Schmerzhafte Trigger: Akute und chronische Schmerzen, z.B. im Rücken-, Schulter- und Nackenbereich, durch dauerhaft verkürzte und verdickte Muskelabschnitte.

Bei der Extrakorporalen Stosswellentherapie (ESWT) werden Stosswellen hoher Energie erzeugt und über die Hautoberfläche in das Gewebe übertragen.

Die körpereigenen Selbstheilungskräfte in den Schmerzzonen werden aktiviert. Das heisst, einfach ausgedrückt: Dank stärkerer Durchblutung und der Bildung von neuen Blutgefässen kommt es zu einer verbesserten Stoffwechseltätigkeit. Das regt in der Folge die Zellregeneration an und bewirkt beispielsweise die Auflösung von Kalkdepots. Schon nach kurzer Zeit können die Ursachen chronischer Schmerzen beseitigt sein.

  • Keine Risiken durch Operationen
  • Keine Nebenwirkungen durch Medikamente
  • Immer ambulant und unkompliziert

Trigger

Manche Menschen leiden bereits in jungen Jahren an massiven Triggern. Der Begriff Trigger kommt aus dem Englischen „to trigger“ und bedeutet „auslösen“. Auslösen deshalb, weil beim Ertasten des Trigger-Punktes zum Teil heftige Schmerzen ausgelöst werden können. Trigger sind dauerhaft verkürzte Muskelfasern, die als schmerzhafte Punkte im Muskel tastbar sind. Befinden sich mehrere Trigger in einem Muskel ist der ganze Muskel verspannt. In fortgeschrittenen Fällen bilden sich immer mehr Trigger-Knötchen mit der Folge, dass die Bewegung immer stärker eingeschränkt wird. Andere Muskelgruppen werden belastet um die Bewegungen ausführen zu können. Die Folge: Fehlbelastungen und Fehlhaltungen, die zu Knorpelverschleiß, Gelenkreizungen und -entzündungen (Arthrose) und Bandscheibenproblemen führen können.

Trigger entstehen durch Überanstrengung oder Überdehnung der Muskeln (z.B. der Tennisarm oder Golferarm) und auch anhaltender Stress ist ein Auslöser. Werden die Trigger beseitigt, verschwinden selbst schmerzmittelresistente Kopfschmerzen. Ein anderes Problem sind die Trigger im Bereich der Wirbelsäule, sie sind häufig der Grund, dass z.B. nach einer Bandscheibenoperation die Schmerzen wieder auftreten. Durch den Eingriff wurde die Bandscheibe „repariert“, der Nerv entlastet, die Muskulatur bleibt verkürzt und schmerzt weiterhin.

Triggerstosswellentherapie
Fast jeder Mensch bekommt sie in seinem Leben zu spüren: so genannte Trigger. Trigger sind überlastete Muskelfasern, deren Stoffwechsel auf Grund einer übersteigerten Aktivität gestört sind. Ausgelöst vom Gehirn, werden ständig Signale an den Muskel gesendet, sich zusammenzuziehen. Deshalb verkürzen und verdicken sich die überaktiven Muskelfasern. Der Muskel steht dauernd unter Spannung – häufig über Jahre hinweg. Die Folgen sind Verspannungen, Verhärtungen und Einschränkungen der Leistungsfähigkeit. Zudem erhöht sich die Anfälligkeit für Verletzungen. Die Nerven senden zudem Schmerzsignale ans Gehirn, die fehlinterpretiert werden. Dadurch werden Schmerzen an ganz anderen Stellen im Körper als an den Triggerpunkten selbst ausgelöst. Diese Übertragungsphänomene können auch als Kribbel- oder Taubheitsgefühl wahrgenommen werden.

Als besonders erfolgreich in der Behandlung von verhärteten Muskelfasern hat sich in den letzten Jahren die Trigger-Stoßwellen-Therapie herausgestellt. Dabei werden die verhärteten Muskelpartien mit Hilfe von Stoßwellen entspannt. Grundlage ist eine detaillierte Analyse der Trigger und des Musters, mit dem sie die Schmerzen transportieren. Ein gut ausgebildeter Arzt ertastet nach der Topographie und seiner Erfahrung als Mediziner die Trigger und löst sie durch gezielten Druck auf.

Spezielle Schmerztherapie

Die spezielle Schmerztherapie umfasst die Erkennung und Behandlung chronisch schmerzkranker Patienten, bei denen der Schmerz seine Leit- und Warnfunktion verloren und einen eigenständigen Krankheitswert erlangt hat.

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